Was der Pfingststurm hinterließ
Am Pfingstmontag 2014 zog das Sturmtief Ela über die Stadt. Allein im Duisburger Stadtwald gingen rund zwanzigtausend Bäume verloren, am härtesten traf es den Südosten und die Huckinger Mark. Was damals stehen blieb, ist deswegen nicht automatisch gesund: angerissene Kronen, aufgeplatzte Rinde, abgedrehte Astansätze. Das sind Eintrittstore für Pilze, und die brauchen Jahre, bis man ihnen von außen etwas ansieht. Genau solche Bäume stehen heute in den Gärten von Huckingen, Großenbaum und Mündelheim, und viele Eigentümer haben den Sturm längst abgehakt. Wir prüfen deshalb Stammfuß, Astansätze und die oberen Kronenteile aus der Nähe — im Zweifel vom Seil aus und nicht vom Gartenstuhl.

