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Natur & HolzThyssen

Wurzel fräsen in Krefeld · Stubben entfernenDer Baum ist weg. Jetzt kommt der Stumpf raus.

Nach der Fällung bleibt ein Stubben im Boden, über den man stolpert und der bei jeder Runde mit dem Rasenmäher im Weg ist. Den fräsen wir heraus — auch dann, wenn den Baum jemand anderes gefällt hat.

Fräskopf über dem angefrästen Stumpf, ringsum liegen die Frässpäne
Fräskopf über dem angefrästen Stumpf, ringsum liegen die Frässpäne

So arbeitet die Fräse

Eine Stubbenfräse hat ein Rad mit harten Zähnen, das sich seitlich durch das Holz frisst und den Stock nach und nach in Späne zerlegt. Es wird nichts ausgegraben und nichts herausgerissen. Deshalb bleibt ringsherum alles so liegen, wie es liegt: kein Krater im Rasen, keine aufgebrochene Pflasterkante, keine Baggerspur quer durch den Garten. Das ist der ganze Vorteil gegenüber dem Ausbaggern, bei dem am Ende oft mehr Fläche kaputt ist als vorher der Stumpf groß war. Wir arbeiten den Stock so weit unter die Grasnarbe, dass Sie darüber wieder mähen können, ohne aufzusetzen, und dass nichts mehr durchdrückt. Die starken Seitenwurzeln bleiben dabei im Erdreich. Die Maschine passt durch ein normales Gartentor, was in den alten Siedlungen in Bockum und Traar oft der entscheidende Punkt ist.

Vorher: Leitungen und Grenzen

Unter einem alten Baum liegt selten nur Erde. Strom für die Gartenlampe, das Kabel zum Carport, die Wasserleitung zum Außenhahn, ein Bewässerungsschlauch, eine Drainage, manchmal der Hausanschluss — die Zähne einer Fräse fragen nicht nach. Deshalb gehen wir vor dem ersten Schnitt gemeinsam über die Fläche und lassen uns zeigen, was Sie wissen. Alte Pläne, ein Foto vom Bau oder auch nur die Erinnerung, wo damals gegraben wurde, helfen mehr, als man denkt. Wo nichts bekannt ist, tasten wir uns langsam heran. Für Steine, alte Fundamente und Bauschutt im Boden gilt dasselbe. Auch die Grundstücksgrenze sehen wir uns an, denn Wurzeln hören am Zaun nicht auf, und die Fräse hat auf dem Nachbargrundstück nichts verloren.

Späne, Erde und der neue Baum

Übrig bleibt ein Haufen Holzspäne, meist mehr, als man erwartet hätte, denn ein Stock hat unter der Erde deutlich mehr Masse als über ihr. Späne sind kein Mutterboden: Sie sacken zusammen und ziehen beim Verrotten Stickstoff aus dem Boden, weshalb junger Rasen darauf dünn und gelblich bleibt. Wir nehmen sie deshalb mit und füllen die Mulde mit Erde auf. Wer sie als Mulch für Beete oder Wege gebrauchen kann, behält sie — sagen Sie einfach vorher Bescheid, dann bleibt der Haufen an einer Stelle, die Ihnen passt. Soll an derselben Stelle wieder ein Baum stehen, setzen wir ihn ein Stück versetzt oder tauschen den Boden im Pflanzloch aus. Zwischen alten Wurzelresten tut sich ein junger Baum schwer.

Leistungen

Das machen wir in Krefeld.

Alles rund um den Baum aus einer Hand — vom Kronenschnitt bis zur Fällung, mit Seil und Gurt oder mit der Arbeitsbühne. Ausführlich beschrieben ist jede Leistung auf der Startseite.

Häufige Fragen

Was uns oft gefragt wird.

Wie tief wird gefräst?
So tief, dass die Fläche wieder Rasen trägt und nichts mehr durchdrückt, also ein gutes Stück unter die Grasnarbe. Wie weit genau, entscheidet der Boden vor Ort. Soll dort später gepflastert oder gebaut werden, sagen Sie es bitte vorher: Dann gehen wir tiefer und heben zusätzlich aus, damit der Unterbau auf festem Grund liegt.
Kann ich danach sofort Rasen säen?
Sobald die Späne heraus sind und die Mulde mit Mutterboden gefüllt ist, ja. Auf reinen Frässpänen wächst Gras schlecht, weil das Holz beim Verrotten Stickstoff bindet und die Fläche nachsackt. Auf Wunsch füllen wir gleich auf und treten fest an, dann können Sie in der nächsten passenden Woche ansäen.
Brauche ich fürs Fräsen eine Genehmigung?
Für den Stumpf eines bereits gefällten Baumes nicht, die Krefelder Baumschutzsatzung schützt lebende Bäume. Aufpassen muss man auf die Nachbarschaft: Reicht die Krone eines geschützten Baumes über die Fläche, ist dessen Wurzelraum mitgeschützt, und der endet erst anderthalb Meter hinter dem Kronenrand. Das sehen wir uns vor dem Start an.

Sagen Sie uns, welcher Baum
Ihnen Sorgen macht.

Wir sehen ihn uns in Krefeld an und sagen Ihnen ehrlich, was nötig ist. Besichtigung und Angebot kosten nichts. Bei akuter Gefahr bitte anrufen und nicht schreiben — auch nachts und am Wochenende.